von Dr. Errit Schlossberger, InsurTech-Builder 
und Nicoletta Samira Staub, Bloggerin

Auch dieses Mal wieder jede Menge Neuigkeiten aus der Welt der InsurTechs. Diese Woche fallen gleich drei lesenswerte Studien auf. Auch wird die an Dynamik gewinnende Wettbewerbssituation im deutschen Vergleicher- und Versicherungsmarkt (Finleap, Lemonade, getsafe) immer sichtbarer. Die kritische Stimme des BVK und Mut-einflößende Artikel in Richtung Axa, Allianz, HUK und Co sind durchaus natürliche Reaktionen darauf. Bedenklich wäre es nur, wenn der Gesetzgeber und Lücken im Gesetz vorgeschoben würden, um hinfällige Antworten auf geändertes Kundenverhalten und eine für alle Beteiligte sinnvolle Digitalisierung zu behindern. Zu beobachten ist auch, dass weiterhin viel frisches Kapital in Richtung der neuen Marktplayer fließt. Es bleibt spannend.  

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von Dr. Errit Schlossberger, InsurTech-Builder 
und Nicoletta Samira Staub, Bloggerin

Auch dieses Mal wieder jede Menge Neuigkeiten aus der Welt der InsurTechs. Diese Woche fallen gleich drei lesenswerte Studien auf. Auch wird die an Dynamik gewinnende Wettbewerbssituation im deutschen Vergleicher- und Versicherungsmarkt (Finleap, Lemonade, getsafe) immer sichtbarer. Die kritische Stimme des BVK und Mut-einflößende Artikel in Richtung Axa, Allianz, HUK und Co sind durchaus natürliche Reaktionen darauf. Bedenklich wäre es nur, wenn der Gesetzgeber und Lücken im Gesetz vorgeschoben würden, um sinnvolle Antworten auf geändertes Kundenverhalten und Digitalisierung zu behindern. Zu beobachten ist auch, dass weiterhin viel frisches Kapital in Richtung der neuen Marktplayer fließt. Es bleibt spannend.  

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** InsurTechs Deutschland **

100-Millionen-Bewertung zum Start – das plant Finleap mit dem Check24-Konkurrenten

Nun sind weitere Details durchgesickert: Zusammen mit dem chinesischen Versicherungskonzern Ping An plant Finleap-Chef Ramin Niroumand ein Vergleichsportal für Finanzprodukte aufzubauen. Für das Venture mit dem Projektnamen „Betterchange“ sucht er noch vor dem Start der Vergleichsplattform bis zu 40 Millionen Euro. Im Rahmen der Seedfinanzierung für den ersten Aufbau seien von Finleap und Ping An bereits zehn Millionen Euro in das neue Unternehmen geflossen, heißt es. Finleap visiere mit der Finanzierungsrunde nun eine Bewertung von 100 Millionen Euro an. Auch das Führungsteam für sein Prestigeprojekt hat Niroumand mittlerweile aufgestellt: CEO soll Carolin Gabor (bisher Chief Commercial Officer von Finleap, früher CEO bei Toptarif) werden. Produkt und Technik: Eric Lange (bisher CPO bei Delivery Hero, hat auch schon für Flipkart und Google gearbeitet). Kunden anlocken möchte Betterchange mit besseren Konditionen als bei Check24. Starten wird Betterchange wohl mit einem Vergleich von Kfz-Versicherungen. Ein weiteres Flaggschiff von Vergleichern, Ratenkredit-Vergleiche, soll folgen. gruenderszene.definanz-szene.de

CHIP-Test: Die besten Smartphone-Versicherungen 2019
Chip testete 10 Versicherungsangeboten mit den Kriterien Leistungsumfang (Displaybruch entschädigen alle, Akkuschäden hingegen nicht alle), Art der Schadensregulierung (Fristen, Kommunikationswege) und Vertragsgestaltung (Laufzeiten, Geltungsbereiche, Kündigungsfristen u.ä.- das „Kleingedruckte“). Die Ergebnisse wurden mit den Kosten in Beziehung gesetzt, um das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln. Auf den ersten Platz mit „sehr gut“ kam Friendsurancemit Friendsurance Premium. Mit „gut“ folgte u.a. die Handyversicherung von hepsterchip.de

Die am besten bewerteten Versicherer und Insurtechs
Im Rahmen der „Bankingcheck Awards 2019“ wurde zum vierten Mal auch die Versicherungsbranche ausgezeichnet. Bei den Insurtechs setzten sich unter anderem die Friday Insurance S.A.(Kategorie Digitalversicherer), Friendsurance (Kategorie Crowdinsurance), MypensionAltersvorsorge GmbH (Kategorie Digitale Altersvorsorge), Schutzklick (Kategorie E-Commerce Insurance) sowie hepster (Kategorie Kurzzeitversicherung) durch. Die Awards basieren den Angaben zufolge auf annähernd 140.000 Kundenurteilen, die zwischen Januar und April dieses Jahres abgegeben wurden. Preisträger mussten in diesem Zeitraum mindestens 50 Bewertungen erhalten. versicherungsjournal.de

Ab 2020 die digitale Lebensversicherung auf dem Schirm
getsafe hat ehrgeizige Expansionspläne: Das InsurTech möchte bis Ende 2020 u.a. über 450.000 Kunden (heute: 60.000) und eine Präsenz in 3 weiteren Ländern haben. Nach den bisherigen Kernprodukten Haftpflichtversicherung (seit Ende 2017) und Hausratversicherung (seit wenigen Wochen) soll ab 2020 eine digitale Lebensversicherungen folgen. versicherungsmagazin.de

getsafe bedient 60.000 Kunden mit 4 Mitarbeitern: CTO Marius Blaesing erklärt im Interview die IT-Basics
Transparenzoffensive von getsafe mit weiteren interessante Insights in den Maschinenraum des InsurTechs: Es gibt wöchentliche Releasezyklen, Prototypen werden vor Ort von Kunden getestet, Produkte werden zunächst nur mit Kern-Features ausgeliefert, Weiterentwicklungen erfolgen dann anhand von echten Kundenrückmeldungen. Wie in der Automobilindustrie werden Zusatz-Features nach dem höchsten Kundenmehrwert priorisiert. Das Backend ist in Ruby on Rails geschrieben, Daten werden in PostgreSQL gespeichert, die Webseiten und die App sind in Javascript geschrieben und die IT-Infrastruktur läuft ausschließlich in der Cloud.. Der Chatbot Carla steht den Kunden 24h am Tag zu Verfügung, alle Details der Versicherung können von den Kunden in Echtzeit in der App geändert werden. Ergebnis: Es reichen 4 Mitarbeiter im Kundensupport für 60.000 Kunden. it-finanzmagazin.de

Auszeichnung für simplr
Mit der Bewertung von 4,8 (von 5,0) wird simplr in der Kategorie Versicherungsmanager auf dem Banking und Insurance Summit 2019 in Berlin „InsurTech des Jahres 2019“. Mit insgesamt 37 InsurTechs ging fast alles an den Start, was Rang und Namen in der InsurTech-Szene hat (darunter Wefox, Clark, Schutzklick, Ottonova, Element, Friendsurance, Getsurance, Asuro, allesmeins ). online.riscontrol.atblaudirekt.de 



** InsureTechs International **


Lemonade-Gründer Daniel Schreiber: „Wir planen eine Expansion quer durch die EU“
Da die Nutzung des Smartphones keine Generationenfrage sei und es dabei auch kaum Unterschiede zwischen den USA und Europa gäbe, rechnet Schreiber mit Erfolg in Deutschland. Der „pure Digitalversicherer“ (O-Ton Schreiber) will seine Palette, die momentan aus Haftpflicht und Hausrat besteht, weiter ausbauen, um alle Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen. Und Deutschland sei nur der Anfang der paneuropäischen Ambitionen von Lemonade. be.invalue.de

Munich Re backs French satellite imagery home insurer, Luko
Statt 50 Fragen für eine Wohngebäudeversicherung benötigt das französische InsurTech Luko nur die Adresse und die Auswahl des Grundstücks anhand des sofort erscheinenden Satellitenbilds. Anschließend erkennt die fortgeschrittene KI dann automatisch Dachfläche, Bodenfläche, die Einbeziehung eines Schwimmbades und andere Variablen. Unter Berücksichtigung von Umfeld, Überschwemmungs- und Einbruchrisiken erhält der Anwender dann lt. Luko in nur 2 Minuten eine maßgeschneiderte Versicherungslösung. Unterstützt wird Luko als MGA von der Munich Re. reinsurancene.ws

Großbritannien: Trov stellt On-Demand-Angebot ein
Die App, mit der britische Kunden wertvolle Gegenstände per Smartphone versichern können, will das Unternehmen einem Bericht von Versicherungsmonitor zu Folge Ende Oktober 2019 aus dem Markt nehmen. Das InsurTech wird aber trotzdem auf dem britischen Markt bleiben. Im Laufe des Jahres sollen neue Produkte und Partnerschaften präsentiert werden. versicherungsmonitor.de

London-based insurtech start-up Zego raises $42m to fund European expansion 
Das Start-up Zego, das es Kurieren und Fahrern von Uber und Deliveroo ermöglicht, die Autoversicherung minutengenau zu bezahlen, hat 42 Millionen Dollar (33,3 Millionen Pfund) von Investitionen erhalten. Zego, das 2016 von zwei ehemaligen Deliveroo-Mitarbeitern gegründet wurde, erlaubt es Zustellern, Kurieren oder Uber-Fahrern nur dann Versicherungskosten zu verursachen, wenn sie ihre Autos und Roller für diese Arbeiten nutzen. Die Beteiligung an Zego kommt von den in Berlin ansässigen Investoren Target Global und Taavet Hinrikus (TransferWise Mitbegründer) und den bestehenden Investoren Balderton Capital und Tom Stafford von DST Global. Zego plant, mit dem Geld seine Versicherungspolicen auf Start-ups für die Vermietung von Elektrorollern auszuweiten und seine Abdeckung auf weitere europäische Unternehmen auszudehnen. telegraph.co.uktechcrunch.com

ACORD InsurTech Innovation Challenge’s European Winner Is Riskbook
ACORD, das globale Standardisierungsgremium für die Versicherungswirtschaft, hat bekannt gegeben, dass Riskbook der Gewinner der Londoner Halbfinalrunde der ACORD InsurTech Innovation Challenge (AIIC) ist, mit RITA und Optimiz.Claimsals Zweitplatzierten. Riskbook konzentriert sich auf den Aufbau eines digitalen Rückversicherungsmarktplatzes für Makler und Rückversicherer. Die Einreichungen wurden nach vier Kriterien bewertet: Einfallsreichtum, Wirkung, Anwendbarkeit und Qualität der Artikulation. Die ACORD InsurTech Innovation Challenge (AIIC), die nun zum fünften Mal stattfindet, bringt Versicherungsinnovatoren aus allen Branchen, Investoren und Risikokapitalpartner sowie Mentoren und Experten der Branche zusammen. insurancejournal.com

Sure secures $23.1m Series B funding
Die Versicherungstechnologie-Plattform Sure hat zusätzliche 12,5 Millionen Dollar in einer Finanzierungsrunde der Serie B eingesammelt. Die Investition wurde von der W.R. Berkley Corporation geleitet, einer Versicherungs-Holdinggesellschaft, die zu den größten Spezialversicherern in den USA gehört und weltweit im Schaden-Unfallversicherungsgeschäft tätig ist. Sure bietet Dutzende von Versicherungsprodukten über seine digitale Plattform an. Die neue Finanzierung ermöglicht es dem Unternehmen, die Sure-App (für Endkunden), die Sure-Plattform (für globale Verbrauchermarken und Risikoträger) und Sure connect (für Affiliateprogramme, E-Commerce und Fintech-Partner) weiter zu verbreiten. Darüber hinaus soll die Finanzierung das Wachstum und die technologische Weiterentwicklung von Sure’s Technologie, APIs und Insurance-as-a-Service Lösungen weiter beschleunigen. bankingtech.comtechstartups.com

Chinese insurtech startup Waterdrop secures RMB 1 billion in new funding
Das in Peking ansässige Insurtech-Startup Waterdrop Inc. hat laut einem chinesischen Medienbericht eine Serie C-Finanzierung in Höhe von mehr als 1 Milliarde RMB (rund 145 Millionen Dollar) abgeschlossen. Die jüngste Finanzierungsrunde wurde von der auf China fokussierten Investmentfirma Boyu Capital geleitet, an der namhafte Investoren wie Tencent, CICC Capital und Gaorong Capital beteiligt waren. Das Kapital soll verwendet werden, um ein Team aufzubauen, das sich auf die Krankenversicherung und Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) in der Krankenversicherung konzentrieren kann, sagte Shen Peng, Gründer und CEO von Waterdrop. Laut einem Bloomberg-Bericht Ende April suchte das Startup nach neuer Finanzierung mit einem Wert von über 1 Milliarde US-Dollar, kurz nachdem es eine 500 Millionen RMB Serie B-Runde unter der Führung von Tencent im März abgeschlossen hatte. technode.comen.businesstimes.cn



** Lesenswertes ** 

 STUDIENALARM I: So stehen die Deutschen zu InsurTechs / InsurTechs: Vom Konkurrent zum Partner
hepsterhat in seinem InsurTech Report 2019 den Versicherungsmarkt in Deutschland analysiert. In den vergangenen anderthalb Jahren hat sich die Zahl der InsurTechs hierzulande mehr als verdoppelt. Auch das zunehmende Interesse von Geldgebern unterstreicht, dass InsurTechs für die traditionellen Versicherer ernstzunehmende Wettbewerber darstellen: So wurden laut hepster im Jahr 2018 etwa 300 Mio. Euro in InsurTechs in Deutschland investiert – fünfmal so viel wie im Vorjahr. Laut hepster-Umfrage hat fast ein Drittel der Befragten bereits eine Versicherung bei einem InsurTech abgeschlossen. Die meisten Kunden kommen dabei über Google-Anzeigen (24%), Social Media (22%) und Vergleichsportale (18%), aber immerhin schon 12% aufgrund einer persönlichen Empfehlung. Abgeschlossen werden vor allem Sach-, Haftpflicht- und Reiseversicherungen. Der Umfrage zufolge nehmen mehr als 90% der InsurTech-Kunden den Service als positiv wahr. Die InsurTechs punkten insbesondere durch die Preise (81%), die Leistungen (76%) sowie der Möglichkeit einer schnellen und einfachen Buchung (62%). Allerdings waren die Verbraucher vor der Buchung des Versicherungsschutzes durchaus skeptisch, ob sie dem jeweiligen InsurTech vertrauen können (93 Prozent). Sie fürchteten zudem, dass der Service nicht reibungslos funktioniert (76 Prozent) oder es aufgrund der mangelnden Erfahrung der InsurTechs Probleme gibt (69 Prozent). asscompact.deexperten.degruenderszene.de

STUDIENALARM II: Diese Policen werden am liebsten online abgeschlossen
Einfache Versicherungen mit einem übersichtlichen Leistungsangebot werden bevorzugt online abgeschlossen: bereits 44% der Befragten haben online eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, 33% eine Kfz-Versicherung, 25% eine Rechtschutzversicherung, 23% eine Auslandkrankenversicherung, so das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom unter 1.005 Bundesbürgern ab 16 Jahren. On-Demand-Versicherungen auf Basis von IoT-Daten werden den Markt grundlegend verändern. Es besteht noch erheblicher Nachholbedarf in Sachen Online-Beratung bei den großen Versicherern. Zwar bieten inzwischen 90% Online-Produkte an, aber oft wird keine Online-Beratung angeboten bzw. es wird ein expliziter Beratungsverzicht vom Kunden verlangt. Gegenüber der neuen digitalen Konkurrenz haben die etablierten Versicherer aber noch folgende Vorteile: Neben einer üppigen Kapitaldecke hilft auch der bereits im Konsumentenbewusstsein verankerte Markenname. be.invalue.dede.statista.com

STUDIENALARM III: Altersvorsorge: Bald nur noch über Amazon?
Die Studie „Leben im Jahr 2029“ (YouGov im Auftrag von Canada Life) untersuchte unter über 4.000 Personen (darunter gut 1.000 in Deutschland), wie sich Deutsche, Iren, Kanadier und US-Amerikaner Versicherungen in zehn Jahren vorstellen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren in den vier Ländern. Für zwei Drittel der Menschen in Deutschland kommen Google oder Amazon als Altersvorsorge-Anbieter auch künftig nicht in Betracht. Nur 11% befürworten ein solches Szenario, ein Viertel zum Teil. In Kanada, den USA und vor allem in Irland (27 Prozent) gibt es hier eine höhere Zustimmung. Jüngere sind in D eher bereit, künftig eine private Altersvorsorge bei digitalen Unternehmen abzuschließen: Für 15 % der 18- bis 24-Jährigen kommt dies grundsätzlich in Frage, für ein Drittel immerhin zum Teil. procontra-online.definanzen.net

Kampf der Digitalversicherer: „Lemonade ist unser direktester Konkurrent“
Getsafe die Dritte: CEO Christian Wiens bewertet in einem Interview mit Handelsblatt die Geschäftsmodelle von Lemonade und Getsafe als sehr ähnlich. Der europäische Markt sei aber groß genug für derartige Lösungen. Der Unterschied: „Die Amerikaner sind immer gut darin, schnell zu wachsen und anschließend die Technik zu verbessern.“ Die Deutschen bauen hingegen lt. Wiens immer erst eine exzellente Infrastruktur, mit der sie dann rasch wachsen können. Ein Preiskampf ist seiner Meinung nach nicht absehbar. Die Frage ist: gewinnt der, der das meiste Geld hat (Lemonade) oder der mit dem besseren Produkt? handelsblatt.com

Reiner Digitalversicherer ist „tendenziell nicht gesetzeskonform“
Versicherungsmagazin befragte den Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), Michael Heinz, welchen Einfluss Lemonade auf den deutschen Versicherungsvertrieb nehmen könnte. Der BVK hält die persönliche und qualifizierte Beratung und Vermittlung von Versicherungen durch Vermittler für unabdingbar für eine angemessene Absicherung der Verbraucher und Gewerbekunden. Auch der Gesetzgeber sieht das so. Daher hält der BVK generell Versicherungsangebote, die ohne Mitarbeiter auskommen und nur mit Chat-Bots und Algorithmen arbeiten, für sehr kritisch und tendenziell für nicht gesetzeskonform. versicherungsmagazin.de

Online-Versicherer gegen Allianz und Axa: Das Warten auf die Wachablösung 
Die meisten der neuen Online-Versicherer können nach einem Jahr durchaus respektable Abschlusszahlen vorgelegen. Ergo-Digitaltochter „nexible“ kommt nach eigenen Angaben mittlerweile auf mehr 50.000 Kunden. Beim Konkurrenten „Friday“ heißt es, bislang seien 45.000 Kfz-Policen verkauft worden. Die Allianz hingegen konnte allein 2018 die Zahl der versicherten Fahrzeuge um 126.000 auf nun 8,6 Millionen gesteigert werden. Beim Branchenführer HUK-Coburg waren es im gleichen Zeitraum sogar 400.000 Fahrzeuge, die neu versichert wurden. Tenor des Artikels: Wenn die Versicherer es schaffen, ihre Altsysteme schnell genug zu modernisieren, habe sie gute Chancen, den von den neuen Digitalversicherern angestoßenen Effizienz- und Funding-getriebenen Wandel zu überstehen und auch in Zukunft weiter als Platzhirsch zu agieren. be.invalue.de



** Jobs bei InsurTechs **

Friendsurance (Berlin)
Inhouse Versicherungsexperte (m/w): https://www.friendsurance.de/jobs
Lead Software Engineer (m/w): https://www.friendsurance.de/jobs
Senior Site Reliability Engineer (w/m): https://www.friendsurance.de/jobs

Getsafe (Heidelberg)
Javascript Frontend Developer (m/f/x): https://getsafe-jobs.personio.de/job/8083 
Senior Recruiter (m/f/x): https://getsafe-jobs.personio.de/job/53348
Senior Aktuar (m/w/x): https://getsafe-jobs.personio.de/job/44660

Mailo (Köln)
Senior B2B Maklervertrieb (m/w/d): https://mailo.ag/jobs/
Produktmanager (m/w/d): https://mailo.ag/jobs/
Frontend Developer (m/w/d): https://mailo.ag/jobs/

NÜRNBERGER evo-X (Nürnberg)
UX-Konzepter/UI-Designer (d/m/w): https://www.nuernberger.de/ueber-uns/karriere/wir-als-arbeitgeber/stellenangebote/ux-konzepter-ui-designer-d-m-w-25008/
Spezialist (d/m/w) Digitale Prozesse (Schwerpunkt Leistung): https://www.nuernberger.de/ueber-uns/karriere/wir-als-arbeitgeber/stellenangebote/spezialist-d-m-w-digitale-prozesse-mit-dem-schwerpunkt-leistung-25002/
Solutions-Architekt (d/m/w): https://www.nuernberger.de/ueber-uns/karriere/wir-als-arbeitgeber/stellenangebote/solutions-architekt-d-m-w-25006/



** Termine **

DIA Amsterdam 2019, 25. bis 27.6.2019, Amsterdam
Eine der größten Events dieser Art mit ca. 50 InsurTechs auf der Bühne und ca. 1.000 Teilnehmern aus 50 Ländern. digitalinsuranceagenda.com

Plug and Play Europe Summer Summit, 9. und 10.07.2019, München
Tag 1: PNP Insurtech’s Expo mit 18 Start-ups und Schwerpunkt Mobilität. Content-Session mit Gründer und CEO Saeed Amidi. Tag 2: Insurtech Expo (ITHM) und Schwerpunkt Gesundheitsversorgung. Keynote zum Thema Entrepreneurship. plugandplaytechcenter.com

Auxmoney Start-Up Pitches, 04.09.2019, Frankfurt am Main
24 Start-ups aus den Bereichen Fintech, Insurtech und Legaltech stellen sich vor. Banken und Versicherungen erfahren so, welche Lösungen es gibt. (Sideevent des Handelsblatt Banken-Gipfels.) startupvalley.news

Insurtech Connect, 23. bis 25.09.2019, Las Vegas
InsureTech Connect ist die weltweit größte Insurtech-Veranstaltung und bietet Zugang zu einem der umfassendsten Treffen von Technologieunternehmern, Investoren und etablierten Vertretern der Versicherungsbranche aus der ganzen Welt. insuretechconnect.com

InsurTech Rising International, 8. und 9.10.2019, Paris
Sprecher unter anderem Nikolaus Sühr von Kasko, Christian Wiens von Getsafe sowie Julian Teicke von wefox. finance.knect365.com

Insurance Innovators Summit 2019, 13. und 14.11.2019, London
„Wo traditionelle Versicherungen und InsurTechs aufeinander prallen“. Mit mehr als 120 Referenten und mehr als 800 Teilnehmern. Unter anderem mit PingAn, Laka, Insurninja, Lings und InsurAds.

NEU: insureNXT|CGN, 21. und 22.04.2020, Köln
Erstmalig organisieren die Koelnmesse und InsurLab Germany die Versicherungskongressmesse insureNXT|CGN. Ziel ist es, die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft ganzheitlich zu betrachten und die InsurTech-Zukunft der Branche zu gestalten. Schwerpunkte der 2-tägigen Veranstaltung: „Insurance Technology“ und „Digital Transformation“ aus Versicherer- und Startup-Perspektive. insurenxt.com

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