Ein Interview mit dem CEO Björn Freter

Lieber Björn, zuallererst eine Frage für diejenigen, die Euch noch nicht so gut kennen: Wie sieht das sum.cumo Geschäftsmodell aus und auf welche Kernkompetenzen habt Ihr Euch spezialisiert?

Als B2B-Insurtech bieten wir Unternehmen aus der Versicherungsbranche innovative Technologielösungen an. Wir bieten unseren Kunden und Partnern eine ganzheitliche Digitalisierung ihres Geschäftsmodells, indem unsere Bereiche Beratung, UX, DevOps und Marketing cross-funktional zusammenarbeiten und dabei u.a. auch eigene Software-Lösungen einsetzen.

Durch die Begleitung der Schweizer Dextra ebenso wie durch den Aufbau von nexible, dem neuen Digitalversicherer der ERGO Digital Ventures, haben wir im Bereich Kfz- und Rechtsschutzversicherung eine ausgeprägte Kompetenz. Wir erweitern unser Leistungsportfolio jedoch immer weiter und haben mittlerweile auch Lösungen für z.B. Zahnzusatzversicherung realisiert. Dabei können sich unsere Plattformen sowohl im B2C- als auch im B2BC-Bereich einsetzen lassen.

Ihr meldet in diesen Tagen eine hervorragende Geschäftszahlen-Entwicklung in 2018. Wie werden diese konkret ausfallen?

Die Umsatzerlöse konnten wir im Jahr 2018 auf 11,8 Mio. EUR nach 6,0 Mio. EUR im Vorjahr fast verdoppeln. Daneben kletterte der operative Gewinn (EBIT) auf die Rekordmarke von 648.000 EUR (Vorjahr: 285.000 EUR). Wir verdienen übrigens seit dem ersten Tag Geld ohne aufwendige Finanzierung zu benötigen. Erreicht haben wir das dank unserer spitzen Crew: 114 digitale Enthusiasten, die im schnellen Wachstum auch durch einige Freelancer unterstützt wurden.

Auf welche Erfolgsfaktoren führst Du diese Entwicklung zurück?

Der Erfolg unserer Kunden mit den gemeinsam entwickelten digitalen Geschäftsmodellen führt zu vielen neuen Ideen und Wachstum innerhalb der Projektlandschaft. Wir waren in der Lage, dazu unser Team mit tollen neuen Kolleginnen und Kollegen zu verstärken, die uns fortwährend weiter nach vorne bringen. Von Anfang an haben wir mit unseren Kunden auf eine langfristige und vertrauensvolle Partnerschaft gesetzt. Dies hat sich ausgezahlt.

Wie würdest Du Eure Unternehmenskultur beschreiben?

Im Mittelpunkt steht bei uns der Spaß an der Sache. Diesen Drive geben wir gern an unsere Kunden weiter. Was uns ausmacht ist, dass sich bei uns die unterschiedlichsten Charaktere entfalten können. Diese Diversität prägt eine harmonische und tolerante Kultur. Eine konsequente Fokussierung auf agile Arbeitsweisen schafft Transparenz und kontinuierliche Verbesserung. Ein wenig Startup-Flair haben wir uns, obwohl wir nun schon acht Jahre alt sind, auch behalten.

Welche Markttrends beobachtest Du bis Ende 2020 im InsurTech-Segment?

Da der Versicherungsmarkt einen erheblichen Nachholbedarf hat, wird der Insurtech-Markt weiter rasant wachsen. Lösungen rund um AI und Machine-Learning sind aktuell im Trend. In Zukunft wird sich der Umgang damit professionalisieren. Wirklich erfolgreich werden aber nur die Unternehmen sein, die sich trauen, ihre Geschäftsmodelle vollständig und ganzheitlich zu überarbeiten und dabei auch ihre Führungs- und Entscheidungsstrukturen flexibler zu gestalten.

Welche davon sind für Euch relevant?

Alle genannten Faktoren sind für uns von Bedeutung. Als ganzheitlicher Partner für Digitalisierung werden wir auch dank unseres Wachstums immer leistungsfähiger und übernehmen mehr Verantwortung für den Erfolg der digitalen Geschäftsmodelle, die wir für unsere Kunden umsetzen dürfen.

Welche Vision hast Du für sum.cumo für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass wir weiterhin den Raum haben werden, auch unkonventionelle Wege zu gehen. Eine nachhaltige Veränderung eines Jahrhunderte alten Geschäftsmodells braucht auf der einen Seite hohe fachliche Kompetenz und auf der anderen Seite viel Mut zum Querdenken. Der Erfolg unserer Kunden gibt der bisherigen Entwicklung Recht und hat uns in die Lage versetzt, gemeinsam mit ihnen zu wachsen. Die neuen Möglichkeiten, die dadurch für uns entstanden sind, wollen wir konsequent nutzen und dabei ein harmonisches Team bleiben, dass sich stetig verbessern will.

Danke Dir für das Interview. Ich wünsche ich Euch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!

 

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